„im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“

Hoffnungsträger-Preis

Der Hoffnungsträger-Preis geht an Menschen, die sich in besonderer Weise „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gesellschaftlich engagiert haben. Damit greifen wir Apis ein Uranliegen des frühen Pietismus auf. Dieser wurde geprägt von Persönlichkeiten, die verwurzelt im christlichen Glauben gesellschaftlich und diakonisch engagiert waren. Gottesliebe und Nächstenliebe, Hoffnung auf den Himmel und Verantwortung für diese Welt gehören zusammen. Dieses Anliegen will unser Verband mit der Preisverleihung fördern. Dem zuständigen Kuratorium gehören die Landessynodale Beate Keller, Stefan Kuhn, Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Direktor Martin Scheuermann sowie Pfarrer Matthias Hanßmann an.

Der Preis wird gegenständlich durch eine vom Künstler Karl Imfeld entwickelte Messingskulptur, die ein Apfelbäumchen darstellt.

Der Hoffnungsträger-Preis im Jahr 2022 geht an Rudolf Decker – ein Gebetsinitiator in der Politik.

Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Mitglied des Kuratoriums Hoffnungsträger-Preis, sagt dazu: „Wann immer unser Gespräch bei christlichen Werten angekommen ist und was es für unser Land bedeutet, gemäß dem Grundgesetz in Verantwortung vor Gott und den Menschen zu leben, Position zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen, bin ich auf den Namen Rudolf Decker und den seiner Stiftung für Völkerverständigung und Grundwerte gestoßen. Man war sich im Kuratorium einig, dass er unsere Gesellschaft und unser Gemeinwohl nicht als wertneutral betrachtet, sondern die klaren Werte im Grundgesetz sieht. Sie als ein so wertvolles Gut betrachtet, dass er sich dafür mit aller Kraft engagiert und einsetzt.“

Was Rudolf Decker initiiert und in den USA mitgetragen hat, hat er auch in Deutschland zur Umsetzung gebracht. Unter dem Titel „Internationale Begegnungen“ finden im Regelfall jährliche Treffen und Gebetsveranstaltungen im Sommer in Berlin statt. Internationale Vertreter kommen nach Berlin, begegnen deutschen Politikern und tauschen sich über die Zukunftsperspektiven bzw. Notlagen in ihrem Land aus. Vergleichbar dem amerikanischen Modell, enden diese Tage der Internationalen Begegnungen mit einem Gebetsfrühstück, an dem politische Mandatsträger aller Parteien teilnehmen.

Sein Lebenswerk und unermüdlicher Einsatz für Verständigung und Versöhnung, die Organisation des Gebetsfrühstücks regional, bundesweit und international – Rudolf Decker war und ist unvergleichlich aktiv in der weltweiten Gebetsfrühstücksarbeit für Politiker. Auf ihn gehen zahllose Gebetstreffen in Land- und Bundestag zurück. Darüber hinaus ist und war er weltweit in dieser Bewegung engagiert. Er war Mitgründer der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung (heute „Initiative: Verantwortung vor Gott und dem Menschen“) und engagiert sich bis heute als Vorsitzender im Verein Verantwortung
in Staat und Gesellschaft e.V.

Der Hoffnungsträger-Preis geht an Menschen, die sich in besonderer Weise „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gesellschaftlich engagiert haben. Damit greifen wir Apis ein Uranliegen des frühen Pietismus auf. Dieser wurde geprägt von Persönlichkeiten, die verwurzelt im christlichen Glauben gesellschaftlich und diakonisch engagiert waren. Gottesliebe und Nächstenliebe,
Hoffnung auf den Himmel und Verantwortung für diese Welt gehören zusammen. Bisherige Preisträger waren der Landtagspräsident a.D. Erich Schneider, Tobias Merckle vom Seehaus in Leonberg, Steffen Bilger MdB, Pfr. Ulrich Parzany, der Schriftsteller Dr. Manfred Lütz, Sabatina James, Helmuth Rilling, Renate Menneke, Jana Highholder, die Ehepaare Hanna & Heidi Josua und David & Carolin Neufeld, Yassir Eric sowie zwei Preisträger im letzten Jahr, Missionswerk „Hilfe konkret“ und Pflegeheim Schönblick – jeweils aus ganz unterschiedlichen Gründen und in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen.

Die Preisverleihung findet am 3. Oktober 2022 um 18 Uhr auf dem Schönblick statt.