Jesus Christus im Zentrum

Liebe Apis, liebe Freunde,

wir erleben eine Zeit der Polarisierung. Unsere Gesellschaft driftet immer mehr auseinander: nach links, nach rechts, an verschiedene Ränder. Das belegen nicht nur die jüngsten Wahlergebnisse, sondern auch viele Debatten und öffentliche Verlautbarungen der letzten Monate. Der Ton wird rauer. Auch in der Kirche gibt es diesen Trend, geringschätzig, manchmal fast gehässig über die zu reden, die ihren Glauben anders leben, eine andere Frömmigkeit oder eine andere Ethik haben. Was wird gelegentlich über „die Frommen“ gespottet! Was wird aber auch über Bischöfe und Synoden in manchmal beschämender Weise geurteilt und abschätzig gesprochen, vor allem in den oft anonymen Foren der sozialen Netzwerke. Differenzierung hat es schwer in diesen Tagen. Wo stehen wir in Zeiten der Polarisierung und der schnellen Hetze? – Als Pietismus stehen wir für eine Christus-Mitte.

Position und Weite

An unserem Bekenntnis zu Jesus Christus entscheidet sich alles. Es ist die zentrale Grundfrage für uns Christen – eigentlich schon immer, aber in den nächsten Jahren in besonderer Weise. Wir glauben allein an Jesus Christus. Das bekennen wir gegenüber anderen religiösen oder atheistischen Weltanschauungen. Nur in ihm finden wir Erlösung, Heil und Hoffnung. Unser Christusbekenntnis unterscheidet uns. „Einen anderen Grund kann niemand legen als den der gelegt ist: Jesus Christus.“ – Das ist unsere Position. Wir haben eine klare Christus-Position. Und darum auch eine Weite, wenn es um viele andere Fragen geht: etwa im Verständnis einzelner Glaubens- und Lebensfragen. Wer eine Mitte hat, kann aushalten und zusammenhalten. Darin sind wir auch in unseren Kirchen immer mehr gefordert. Wohin sonst also sollten wir rufen als zu dieser Mitte?In dieser Ausgabe des Magazins finden Sie ein Gebetsposter. Darauf finden Sie ein Foto von einigen unserer Mitarbeiter, längst nicht allen. Entstanden ist es bei einer Tagung auf dem Schönblick. Bitte beten Sie für die Frauen und Männer, die bei uns hauptamtlich tätig sind und denken Sie weiter an unseren Verband! Darauf sind wir angewiesen. Ein herzlicher Dank vorab!

Ihnen einen gesegneten Advent!
Ihr
Steffen Kern

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