In Blickkontakt mit Gott leben

Liebe Apis, liebe Freunde,

von Gottes Segen leben wir und damit von einem der größten Geheimnisse dieser Welt. Denn Segen bedeutet: Gott sieht uns an. Er wendet uns sein Angesicht zu und lässt seinen Blick auf uns ruhen. Ohne diesen gnädigen Blick Gottes wäre kein Leben möglich. Es ist wie beim Aufgang der Sonne: Ihre Strahlen wärmen und machen alles hell. Ohne Sonne kein Leben. Genauso ist das mit dem Segen Gottes: Sein Angesicht leuchtet über uns. Er erhebt sein Angesicht über uns. Er sieht uns an und ist uns gnädig. Er behütet uns und gibt uns Frieden. Es ist großartig, was uns die wertvollen Worte aus 4. Mose 6,24-26 eröffnen: Der Segen Gottes führt uns in den „Schalom“ Gottes.

Aber wenn Gott uns segnet, segnet er nicht alles ab, was wir tun und lassen. Sein Segen gilt uns als Personen und betrifft uns ganz. Unser Handeln aber haben wir selbst zu verantworten. Im Segen Gottes zu leben und unter seinem Segen zu bleiben, heißt darum, den Blickkontakt mit Gott zu suchen. Er will uns dann mit seinen Augen leiten, wie er in Psalm 32,8 verspricht. Darf ich Sie einmal fragen: Wann haben Sie zuletzt Gott in die Augen gesehen?

Gott macht glücklich – wirklich?

Das ist nicht die Frage nach einem besonders frommen Erlebnis oder einem innigen spirituellen Moment – es ist eine Frage nach Ihrer Lebenshaltung. Gott sieht uns an. Und das heißt: Er sucht Blickkontakt mit uns. So begleitet, leitet, führt und segnet er uns. Das tut er nicht nur in besonderen Momenten. Gottes größte Zeit in unserem Leben sind die Alltage, das Normale und Gewöhnliche. Nicht erst am Sonntag, nicht erst beim nächsten geistlichen Highlight – nein, jetzt ist Segenszeit. Zum Glück gibt’s den Segen. In diesem Sinne gilt: Gott macht glücklich. Er bewahrt nicht vor allem Leid und allem Schweren. Aber auf allen Wegen sieht er uns und geht mit. Genau dazu ist Jesus in diese Welt gekommen und hat sich auf die Straßen und Wege unseres Lebens begeben. Er ist da, er sieht uns freundlich an und spricht uns an. Seine Worte begleiten uns. Was für ein Glück!

Seien Sie freundlich gegrüßt
Ihr
Steffen Kern