So hat alles angefangen
Im Jahre 1857 trafen sich Christen aus verschiedenen Gemeinschaftskreisen in Württemberg zu einer Konferenz in Stuttgart. Sie kamen überein, sich in Zukunft zusammenzuschließen - der Altpietistische Gemeinschaftsverband war geboren.
Wie ist es dazu gekommen?
Reformation: Durch Bibel, Katechismus und reformatorische Bekenntnisse veränderte sich das geistliche und kirchliche Leben in unserem Land.
Pietismus: Er belebte die in der Orthodoxie erstarrte Kirche durch Bibelkreise, in denen geistliches Leben gefördert und praktiziert wurde. In Württemberg hatte besonders Johann Albrecht Bengel einen prägenden Einfluss.
Aufklärung: Die theologischen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Zeit der Aufklärung machten den Zusammenschluss der Gemeinschaftskreise notwendig.
Grundlagen und Anliegen der Gründungsmitglieder
- Bewahrung und Stärkung des gemeinsamen Glaubens nach dem Wort der Bibel unter Achtung der reformatorischen Bekenntnisse nach dem Vorbild der pietistischen Väter.
- Entfaltung lebendigen geistlichen Lebens durch persönliches Bibelstudium, Gebet, gemeinsames Leben und praktischen Dienst im Raum der Evang. Landeskirche und der örtlichen Gemeinschaftskreise.
- Förderung von Diakonie und Mission in einer sozialen und weltweiten Verantwortung.
